Eraserhead

30.01.2019 | 20:00 Uhr | Bühne 1 | Eintritt 3 Euro


von David Lynch | USA 1977 | 89 Minuten
englisches Original mit deutschen Untertiteln
mit Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph

Schlechte Zeiten für Henry: Sowohl seine Wohnung als auch seine Geistesverfassung befinden sich in einem völlig desolaten Zustand, von seinem Job als Drucker wurde er ″beurlaubt″ und das erste Abendessen mit seinen Schwiegereltern entpuppt sich als einzige Katastrophe. Dieses nimmt sein jähes Ende mit der Hiobsbotschaft, dass seine Freundin ein mutiertes Baby zur Welt gebracht hat. Geplagt von den unerträglichen Schreien und plötzlichen Erkrankungen des Babys, wird Henry immer weiter an den Rand des Wahnsinns getrieben…

Der Regisseur David Lynch beschreibt sein Erstlingswerk als einen ″Traum von dunklen und beunruhigenden Dingen″ und trifft damit den Nagel auf den Kopf: Die finsteren Ängste, Triebe und Wünsche des Protagonisten werden in alptraumhafter Manier aus der verborgenen Sphäre des Unterbewusstseins geholt und manifestieren sich in einer brutalen, apokalyptischen Lebenswelt. Der Film entzieht sich mit seiner surrealistischen Bildsprache, skurrilen Charakteren und beängstigenden Geräuschen jeder eindeutigen Interpretation. Aber eines ist sicher: Die verstörende Welt Lynchs brennt sich dauerhaft in das visuelle Gedächtnis des Zuschauers ein.

„[…] this film remains as powerful, original and disturbing as ever.“ – Empire



Vorfilm

I

von Luke Losey, Großbritannien 2007, 2:14 Minuten