Paris, Texas (1984)

Drama | 145 Minuten
26.06.2019 20:00 Uhr @ Bühne 1 UNIKUM - Universität Oldenburg
Eintritt: 3€
IMDb-Bewertung:
8.1/10
8.1

26.06.2019 | 20:00 Uhr

Film Info

  • USA | 145 Minuten

  • Von Wim Wenders
  • Mit Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Hunter Henderson
  • englisches Original mit deutschen Untertiteln


  • Vorfilm

    Father and Daughter

    von Michael Dudok de Wit, Niederlande 2000, 8:30 Minuten


  • Ausgesucht von Max



Inhalt

In den Weiten der texanischen Wüste wandert Travis, einsam und verwahrlost. Nach einem Zusammenbruch findet ihn sein Bruder Walt und bringt ihn nach vier Jahren im Exil wieder in die Gesellschaft zurück. Während seiner Abwesenheit haben Walt und dessen Frau Anne sich Travis’ mittlerweile siebenjährigen Sohn Hunter angenommen. Auf dem Weg nach Hause findet Travis nach langem Schweigen seine Sprache wieder. Er muss sich nun wieder in der Zivilisation zurechtfinden und versucht, seinem Sohn näher zu kommen. Nach und nach offenbaren sich die Gründe für seinen Rückzug in das Nomadenleben.

Wim Wenders untersucht in einem seiner bedeutsamsten Werke die Themen Einsamkeit, Verlust und die (Un-)Fähigkeit, sich anderen Menschen mitzuteilen. Die emotionale Intensivität verdankt der Film – neben der mythischen Figur des Exilanten und der tragischen Familiengeschichte – der ergreifenden Fotografie und dem melancholischen Blues Ry Cooders. Es wird jedoch nicht nur das Einzelschicksal eines zerbrochenen Mannes erzählt. Der Film portraitiert darüber hinaus die Geschichte eines Landes, welches noch immer vom eigenen Mythos zehrt und doch tief zwischen den Ansprüchen des Amerikanischen Traumes und der harten Realität zerrissen ist.

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