Triumph des guten Willens (2016)

Dokumentation | 95 Minuten
08.11.2019 20:00 Uhr @ Bühne 1 UNIKUM - Universität Oldenburg
Eintritt: 3€
IMDb-Bewertung:
5.8/10
5.8

08.11.2019 | 20:00 Uhr

Film Info

  • Deutschland | 95 Minuten

  • Von Mikko Linnemann
  • Mit Klaus Bittermann, Henryk M. Broder
  • deutsches Original


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Inhalt

Deutsche Außenminister rechtfertigen mit Auschwitz die Bombardierung von Staaten, die die Wehrmacht bereits 1941 bombardierte (Joschka Fischer) oder: Die deutsche Kulturszene freut sich, wenn bereits mehr Menschen das Holocaust-Mahnmal besuchten, als im Holocaust umkamen (Lea Rosh). Exemplarische Beispiele für die heuchlerische deutsche „Erinnerungskultur“.

Der Dokumentarfilm setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die „Wiedergutwerdung der Deutschen“. Texte Geisels aus den 1990er Jahren unter anderem über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews Thesen in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend zeichnet „Triumph des guten Willens“ ein Bild linker Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten.

Mikko Linnemann ist mit dem Film eine wichtige Kritik der Erinnerungskultur und der an ihr hängenden politischen Zustände in diesem Land gelungen

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