What the movie is about
Als „Ode auf einen Kontinent und seine flüchtigen Bewohner“ hat Werner Herzog seinen Film bezeichnet. Er geht der Frage nach, was (den) Menschen bewegt, selbst noch so entlegene, lebensfeindliche Orte wie das ewige Eis der Antarktis aufzusuchen und zu erforschen. Dabei gelingen Interviews, Bilder und Einsichten von berauschender poetischer Tiefe, die wohl keinem anderen Filmemacher gelungen wären. Legendär ist eine Szene, in der ein Pinguin dem Wahnsinn verfällt.
Why it's worth watching
In Herzogs Œuvre kreisen das Erhabene und das Lächerliche dicht umeinander – darin liegt sein Genie. Er, der noch in einem kleinen Bergdorf ohne fließend Wasser aufwuchs, besitzt scheinbar die Gabe, unsere vertraute Welt mit den Augen eines Außerirdischen zu betrachten. Erst schmunzeln wir, werden dann nachdenklich und sind zuletzt tief ergriffen. So auch hier: „Begegnungen am Ende der Welt“ ist einer von Herzogs besten Filmen.
